Die Auswärtsreise der Raptors: Ein Stolperstein in Salt Lake City?
Schauen Sie, die Toronto Raptors sollen heute Abend nach Salt Lake City reisen und ihr Geschäft gegen die Utah Jazz erledigen. Auf dem Papier ist es ein Ungleichgewicht. Toronto liegt mit 39-31 bequem auf dem fünften Platz im Osten und strebt in der ersten Runde den Heimvorteil an. Utah hingegen hinkt mit 21-50 dem Ende entgegen und ist schon lange aus allen Playoff-Gesprächen ausgeschieden. Sie spielen nur noch die letzten Spiele und probieren einige junge Spieler wie Ochai Agbaji aus, der letzte Woche 20 Punkte gegen die Spurs erzielte.
Aber das ist nicht die NBA auf dem Papier. Dies ist ein Raptors-Team, das auswärts wild inkonstant war, besonders gegen Teams, die sie *schlagen sollten*. Erinnern Sie sich an die unerklärliche 108-100-Niederlage gegen die Bulls in Chicago im Februar? Oder wie sie vor ein paar Wochen fast eine 20-Punkte-Führung gegen die Pistons verspielt hätten, bevor sie einen 119-118-Sieg erkämpften? Die Sache ist, diese "Trap Games" passieren, und Utah hat trotz ihrer Bilanz einige Spieler, die Ihnen das Leben schwer machen können. Lauri Markkanen erzielte vor seiner Schulterverletzung durchschnittlich 25,6 Punkte und 8,6 Rebounds pro Spiel. Er fällt für dieses Spiel aus, aber Rookie Keyonte George hat einige Glanzlichter gezeigt, insbesondere mit seiner Leistung von 19 Punkten und 10 Assists gegen die Celtics am 15. März.
Schlüsselanalyse
**Torontos wackelige Auswärtsform**
Hier ist die Sache: Torontos Auswärtsbilanz von 17-19 ist für ein Playoff-Team nicht gerade inspirierend. Sie haben durchschnittlich 113,8 Punkte pro Spiel außerhalb der Scotiabank Arena zugelassen. Das ist ein Problem, besonders wenn man gegen eine Jazz-Mannschaft spielt, die, selbst ohne Markkanen, immer noch heiß von der Dreierlinie werden kann. Collin Sexton war ein Zündfunke für sie und erzielte in drei seiner letzten fünf Spiele 20 oder mehr Punkte, darunter 26 gegen die Rockets. Er ist genau die Art von Guard, die eine Raptors-Verteidigung ausnutzen kann, die manchmal Schwierigkeiten mit schnellen Guards im Übergang hat.
Und seien wir ehrlich, die Raptors kommen aus einer schwierigen Phase, in der sie um die Playoff-Platzierung kämpften. Sie haben gerade die Pacers mit 117-111 geschlagen, eine kämpferische Leistung, bei der Pascal Siakam 26 Punkte und 11 Rebounds erzielte. Das erforderte Anstrengung. Jetzt fliegen sie quer durchs Land, um gegen ein Team zu spielen, das nichts zu verlieren hat. Fred VanVleet, der die ganze Saison über viele Minuten gespielt hat, könnte einen Schritt zu langsam sein. Scottie Barnes war ausgezeichnet, aber selbst er kann die Last nicht jede Nacht gegen motivierte Gegner tragen, selbst wenn diese Gegner auf die Lotterie zusteuern. Denken Sie daran, die Jazz schlugen die Spurs am 21. März mit 128-117, und San Antonio ist auch kein Überflieger. Diese jungen Teams können zu Hause gefährlich sein.
Taktische Aufschlüsselung
Die Raptors müssen von Anfang an ihr bestes Defensivspiel zeigen. Jakob Poeltl war eine großartige Ergänzung und hat seit seinem Trade den dringend benötigten Schutz am Korb geboten, aber die Perimeter-Verteidigung muss stimmen. Wenn sie Utah erlauben, sich früh von der Dreierlinie einzuspielen, könnte dieser "einfache" Sieg schnell zu einem Kampf werden. Ich sage Ihnen, das ist ein klassisches Szenario für eine Überraschung.
**Die kühne Prognose:** Die Jazz, angetrieben von einer großartigen Nacht von Sexton und einer überraschenden Leistung von über 20 Punkten von Agbaji, werden tatsächlich die Überraschung schaffen und die Raptors mit mindestens sieben Punkten schlagen.