Die Playoff-Hoffnungen der Suns ruhen auf einem Gebet und Kevin Durants Sprungwurf

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📅 24. März 2026⏱️ 4 Min. Lesezeit
Veröffentlicht 24.03.2026 · NBA Playoff-Watch: Nuggets, Suns treffen in wichtigem West-Duell aufeinander · Aktualisiert 24.03.2026

Das Bild der Western Conference verdichtet sich, und das Aufeinandertreffen zwischen den Phoenix Suns und den Denver Nuggets am Montagabend in der Ball Arena fühlte sich wie eine Playoff-Vorschau an. Denver, das mit einer Bilanz von 53-24 bequem an der Spitze der Conference thront, spielte nicht um viel mehr als den Heimvorteil. Aber für Phoenix? Jeder Ballbesitz gegen einen Top-Gegner fühlte sich wie ein Rettungsanker an.

Schlüsselanalyse

Die Suns verloren dieses Spiel mit 102-100, ein Schlag in die Magengrube, der durch einen späten Korb von Nikola Jokic verursacht wurde. Kevin Durant hatte 28 Punkte, Devin Booker 27, aber es reichte nicht. Diese Niederlage drängte Phoenix weiter in der Tabelle nach unten, jetzt auf Platz 6 mit 46-32, und nur noch vier Spiele stehen auf dem Spielplan. Sie liegen nur ein halbes Spiel vor den New Orleans Pelicans und ein ganzes Spiel vor den Sacramento Kings. Es ist ein Stau im Bereich der 6-9 Setzplätze, und niemand möchte am Play-in-Turnier teilnehmen.

Hier ist die Sache: Das Superstar-Trio von Phoenix hat nicht ganz so harmoniert, wie alle erwartet hatten. Durant, Booker und Bradley Beal haben in dieser Saison nur 41 Spiele zusammen bestritten. Einundvierzig. Das ist nicht genug Zeit, um die Art von Chemie aufzubauen, die nötig ist, um den Westen zu dominieren. Beal hat mit Verletzungen zu kämpfen, hat selbst 27 Spiele verpasst, und das zeigt sich. Sie wirken manchmal unzusammenhängend und verlassen sich zu sehr auf Isolation-Heldentaten.

Aufschlüsselung

Schauen Sie, die Nuggets sind eine Maschine. Jokic, selbst in einer "schlechten" Nacht, in der er nur 18 Punkte erzielte, holte immer noch 15 Rebounds und verteilte 7 Assists. Jamal Murray steuerte 28 Punkte bei. Sie kennen ihre Rollen. Sie führen aus. Deshalb stehen sie in dieser Saison zu Hause bei 33-8. Diese Art von Konstanz unterscheidet die Anwärter von den Möchtegerns.

Die Suns haben noch Auswärtsspiele gegen die Clippers und Timberwolves, zwei weitere schwierige Begegnungen. Dann schließen sie zu Hause gegen die Kings und Pacers ab. Sie können diese Spiele absolut gewinnen, aber es wird mehr brauchen, als nur Durant, der schwierige Sprungwürfe trifft. Sie müssen einen Rhythmus finden, und zwar schnell. Frank Vogels Defensivschemata waren solide und hielten Denver bei 42 % Wurfquote, aber der offensive Fluss ist noch in Arbeit.

Was das bedeutet

**Der Stau in der Western Conference**

Im Moment ist die Tabelle ein Durcheinander. OKC, Minnesota und Denver kämpfen alle um den ersten Platz, jeweils innerhalb eines Spiels voneinander. Die Clippers halten sich stabil auf Platz 4, aber dann wird es wild. Dallas ist 5. (48-30), Phoenix 6. (46-32), New Orleans 7. (46-33) und Sacramento 8. (45-33). Die Lakers, 9. mit 45-34, sind immer noch ein Faktor, ebenso wie die Warriors auf Platz 10 (43-35). Eine schlechte Nacht, und man ist raus aus den Top Sechs.

Ausblick

Hier geht es nicht nur darum, das Play-in zu vermeiden. Es geht um die Matchups. Niemand möchte in der ersten Runde als niedrigerer Seed gegen die Nuggets oder Thunder antreten. Die Suns, trotz ihrer Starpower, wirkten verwundbar. Ihre Banktiefe ist ein echtes Problem; gegen Denver steuerten ihre Reserven magere 11 Punkte bei. Das wird in einer Sieben-Spiele-Serie nicht ausreichen.

Meine gewagte These? Die Suns sind dieses Jahr ein Play-in-Team. Sie werden auf den 7. oder 8. Platz fallen, müssen ein Spiel gewinnen, um in die Playoffs zu kommen, und dann in der ersten Runde ausscheiden. Die Chemie stimmt einfach nicht, und es ist zu spät in der Saison, um sie auf magische Weise zu finden. Es wird ein enttäuschendes Ende einer Saison, die mit so viel Hype begann.

Auch die Draft-Lotterie-Platzierungen werden interessant. Die Detroit Pistons und Washington Wizards kämpfen immer noch um die besten Quoten, beide unter 15 Siegen. Die San Antonio Spurs liegen direkt dahinter. Für diese Teams fühlt sich jede Niederlage wie ein Sieg an.

Kühne Vorhersage für den Westen: Die Oklahoma City Thunder werden den 1. Seed sichern.