SGA hält OKC am Laufen, schickt Wolves heulend nach Hause
Die Oklahoma City Thunder schickten die Minnesota Timberwolves am Dienstagabend mit einem 129-106-Sieg im Paycom Center nach Hause, ein klares Statement gegen das Top-Team der Western Conference. Shai Gilgeous-Alexander führte, wie so oft, mit 34 Punkten die Offensive an und verlängerte seine unglaubliche Serie von 20-Punkte-Spielen auf 128. Diese Serie begann bereits am 22. Oktober 2022 gegen die Timberwolves selbst. Lustig, wie das so läuft.
Jeder spricht über SGAs Scoring, und das aus gutem Grund – er erzielt durchschnittlich 31,1 Punkte pro Nacht. Aber sein Allround-Spiel ist das, was ihn wirklich auszeichnet. Er fügte 5 Rebounds und 9 Assists hinzu und dirigierte die Offensive wie ein Maestro. Die Thunder trafen mit brennenden 56,8 % aus dem Feld, darunter 48,4 % von jenseits der Dreierlinie. Wenn man solche Zahlen gegen eine so erstickende Verteidigung wie die von Minnesota erzielt, macht man etwas richtig.
Es war auch nicht nur Gilgeous-Alexander. Chet Holmgren fühlt sich von Spiel zu Spiel wohler und erzielte 20 Punkte bei 8 von 13 Würfen, zusammen mit 5 Rebounds und 3 Blocks. Seine Fähigkeit, das Spielfeld zu erweitern und den Korb zu schützen, ist von unschätzbarem Wert. Jalen Williams steuerte 27 Punkte bei, traf 11 von 17 Würfen aus dem Feld und fügte 8 Assists hinzu. Der junge Kern der Thunder übertraf das mit Veteranen besetzte Team der Wolves, und in der zweiten Halbzeit war es nicht besonders eng.
Die Minnesota-Mystik zerbröselt
Trotz aller Reden darüber, dass die Timberwolves ein legitimer Anwärter seien, wirkten sie verloren. Anthony Edwards, ihr angeblicher Superstar, hatte ruhige 25 Punkte bei 9 von 20 Würfen. Karl-Anthony Towns erzielte 16 Punkte und 10 Rebounds, aber sein Einfluss war minimal. Rudy Gobert, der Anker ihrer besten Verteidigung, war ein Nicht-Faktor und beendete das Spiel mit nur 6 Punkten und 7 Rebounds. Die Wolves erlaubten den Thunder, 70 Punkte in der Zone zu erzielen, eine schockierende Zahl für ein Team, das auf Innenverteidigung aufgebaut ist.
Das Problem ist: Die Timberwolves haben die ganze Saison über von ihrer Verteidigung gelebt und die Gegner auf ligaweit beste 106,8 Punkte pro Spiel gehalten. Aber wenn diese Verteidigung so zerfetzt wird wie gegen OKC, was bleibt dann noch? Ihre Offensive stockt oft und verlässt sich stark auf Isolation-Plays von Edwards oder Post-Ups von Towns. Sie beendeten die Nacht mit nur 44,4 % aus dem Feld und mageren 28,6 % von der Dreierlinie. Das reicht nicht gegen eine Offensivmaschine wie die Thunder.
Ich sage Ihnen, dieses Thunder-Team ist *anders*. Sie mögen jung sein, aber sie spielen mit einer Gelassenheit und Aggression, die ihr Alter Lügen straft. Sie führten im vierten Viertel mit bis zu 29 Punkten. Das war kein Krimi; es war eine komplette Demontage. Der Sieg bringt die Thunder auf 28-13, nur ein halbes Spiel hinter den Timberwolves um den ersten Platz in der Western Conference.
Kühne Vorhersage: Die Oklahoma City Thunder werden die reguläre Saison als Nummer eins in der Western Conference beenden, und Gilgeous-Alexander wird unter den Top drei der MVP-Wahl landen.
