Samfords stiller Aufstieg: Warum die Bulldogs mehr als nur eine SoCon-Geschichte sind

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📅 20. März 2026⏱️ 4 Min. Lesezeit
Veröffentlicht 2026-03-20 · Samford Frauenbasketball · Aktualisiert 2026-03-24

Es ist leicht, Samfords Frauenbasketball zu übersehen, versteckt in der Southern Conference, weit entfernt vom nationalen Rampenlicht. Aber wenn man aufgepasst hat, besonders in den letzten fünf Jahren, wüsste man, dass sich in Birmingham etwas Besonderes zusammenbraut. Head Coach Carley Kuhns hat stetig ein Programm aufgebaut, das über seine Verhältnisse spielte, auch wenn der Gelegenheitsfan die Spielstände nicht überprüft.

Die Bulldogs beendeten die Saison 2023-24 mit einer Bilanz von 15-16, ein leichter Rückgang gegenüber ihrer 21-11-Bilanz im Vorjahr, die einen Lauf bis ins SoCon-Turnier-Meisterschaftsspiel beinhaltete. Die Sache ist die, dass sie in der vergangenen Saison einen brutalen Nicht-Konferenz-Spielplan hatten und gegen Teams wie Alabama und Auburn antraten, die beide am NCAA-Turnier teilnahmen. Eine solche Planung dient nicht dazu, Statistiken aufzubessern; es geht darum, kampferprobt zu werden. Es bereitete sie auf das Konferenzspiel vor, wo sie immer noch 8-6 schafften.

Kontext und Geschichte

Kuhns' Teams spielen hart, besonders in der Verteidigung. Sie ließen die Gegner in der Saison 2023-24 nur 59,9 Punkte pro Spiel erzielen, was den zweiten Platz in der SoCon bedeutete. Und sie erzwingen Ballverluste, durchschnittlich 16,5 pro Spiel. Dieser Kampfgeist beginnt bei Spielerinnen wie der Sophomore Masyn Marchbanks, die das Team mit 10,3 Punkten pro Spiel anführte und auf beiden Seiten des Feldes eine unerbittliche Energie mitbrachte. Sie erzielte am 24. Februar gegen Wofford eine Karrierebestleistung von 26 Punkten, ein entscheidender Sieg in der Schlussphase. Aber Marchbanks ist nicht allein; die Graduiertenstudentin Carly Penninger war eine Kraft im Inneren, holte 5,7 Rebounds pro Spiel und traf effiziente 48,6 % aus dem Feld.

**Die unbesungene Heldin: Carley Kuhns' Vision**

Schauen Sie, Carley Kuhns bekommt national nicht genug Anerkennung. Sie übernahm 2019 ein Programm, das anständig, aber nicht dominant gewesen war. In ihrer ersten Saison, 2019-20, führte sie sie sofort zu einer 15-3 SoCon-Bilanz und dem regulären Saisontitel, was ihr die Auszeichnung als Trainerin des Jahres einbrachte. Die Bulldogs gewannen dann das SoCon-Turnier, besiegten Chattanooga 59-54 und sicherten sich ihr Ticket für das NCAA-Turnier, bevor es aufgrund der Pandemie abgesagt wurde. Das ist eine schnelle Wende.

Aktuelle Situation

Es ist ihr gelungen, das Programm trotz Spielerwechseln wettbewerbsfähig zu halten, was auf diesem Niveau eine echte Herausforderung ist. Als Andrea Harrison 2023 ihren Abschluss machte, nachdem sie das Team zwei Saisons lang in der Punktewertung angeführt hatte, gab es Fragen. Kuhns setzte einfach Spielerinnen wie Marchbanks und Freshman Sadie Stetson ein, die brillante Momente zeigten, darunter eine 16-Punkte-Leistung gegen Mercer am 25. Januar. Stetsons Entwicklung wird entscheidend sein. Dieses Programm baut nicht neu auf; es lädt neu, wenn auch leise. Meine kühne Behauptung? Wenn Kuhns an einer Power Five-Schule coachen würde, würde ihr Name für nationale Auszeichnungen gehandelt werden. Sie ist so gut darin, Talente zu maximieren und eine Siegerkultur zu etablieren.

Und es geht nicht nur um die Offensive. Sie spielen clever. In der Saison 2022-23 belegten sie landesweit den 12. Platz bei den wenigsten Ballverlusten pro Spiel, durchschnittlich nur 11,8. Diese Disziplin ist ein Markenzeichen von Kuhns' Coaching. Sie schlagen sich nicht selbst. Sie zwingen dich, jeden Korb zu verdienen. In der vergangenen Saison verloren sie nur zwei Konferenzspiele mit mehr als 10 Punkten. Sie waren immer im Kampf, auch gegen stärkere Konkurrenz.

Die SoCon ist zweifellos eine wettbewerbsintensive Liga. Chattanooga und Wofford waren stark. Aber Samford war konstant dabei. Sie haben in zwei der letzten vier Saisons das SoCon-Turnierfinale erreicht und bewiesen, dass sie heiß laufen können, wenn es darauf ankommt. Mit Marchbanks und Stetson, die zurückkehren, zusammen mit einigen vielversprechenden Neuzugängen, werden die Bulldogs nirgendwo hingehen.

Was als Nächstes passiert

Hier ist meine kühne Vorhersage: Samfords Frauenbasketball wird 2025 das Southern Conference Turnier gewinnen und eine weitere NCAA-Turnierteilnahme erreichen.