Raptors humpeln in die Windy City, Bulls spielen Spielverderber
⚡ Wichtigste Erkenntnisse
- **Auf der Suche nach Antworten inmitten einer Talfahrt**
- Meine kühne These? Wenn die Raptors dieses angeschlagene Bulls-Team nicht dominieren können, besonders wenn DeRozan ausfällt, …
- Ich prognostiziere eine überraschend enge Angelegenheit. Die Raptors werden es wahrscheinlich schaffen, aber es wird nicht schön.
Die Toronto Raptors stecken in einer schwierigen Lage. Nach einem vielversprechenden Start in den März mit einer 4:1-Bilanz haben sie drei Auswärtsspiele in Folge verloren, darunter eine enttäuschende 118:111-Niederlage gegen die Pistons in Detroit am Samstag. Das ist ein Team, das 20 Spiele unter .500 liegt, ein Team, das die Raptors hätten schlagen müssen. Jetzt reisen sie nach Chicago, um gegen ein Bulls-Team anzutreten, das ebenfalls in die falsche Richtung tendiert, aber immer noch mit genug Stolz spielt, um das Leben schwer zu machen.
Toronto steht bei 38-29 und klammert sich an den sechsten Platz im Osten, nur ein Spiel vor den Cavaliers. Sie haben 4-6 in ihren letzten zehn Spielen, und die Offensive wirkte stagnierend, besonders im Halbfeld. Pascal Siakam erzielte zwar 28 Punkte gegen Detroit, traf aber nur 10 von 25 Würfen aus dem Feld. Fred VanVleets Wurfauswahl war manchmal fragwürdig, und seine 12 Punkte bei 4 von 15 Würfen im Pistons-Spiel halfen nicht. Den Raptors fehlt diese konstante dritte Scoring-Option, besonders da OG Anunoby nach seiner Verletzung immer noch seinen Rhythmus finden muss.
Die Sache ist die: Diese Auswärtsreise sollte eine Chance für Toronto sein, ihre Playoff-Position zu festigen. Stattdessen wurden sie überrannt. Sie verloren letzten Donnerstag in der Verlängerung mit 120:117 gegen die Celtics, ein harter Kampf, aber dann wurden sie letzten Freitag von den Suns mit 137:106 deklassiert. Diese Art von Inkonsistenz ist ein Warnsignal für ein Team mit Playoff-Ambitionen. Sie kassieren während dieser Talfahrt 118,3 Punkte pro Spiel, was ein Rezept für eine Katastrophe gegen jeden ist.
Chicago hingegen ist ein Chaos. Sie stehen bei 28-40, sind Zwölfter in der Eastern Conference und haben fünf ihrer letzten sechs Spiele verloren. Ihre Playoff-Hoffnungen sind praktisch nicht existent. Sie wurden am Sonntag von den Pacers mit 125:108 geschlagen, wobei Zach LaVine 27 Punkte erzielte, aber wenig Unterstützung erhielt. DeMar DeRozan, der das Spiel wegen einer Oberschenkelzerrung verpasste, ist für Dienstag fraglich. Wenn er ausfällt, ist das ein schwerer Schlag für ihre ohnehin schon schwache Offensive, die durchschnittlich 113,1 Punkte pro Spiel erzielt und damit den 21. Platz in der Liga belegt.
**Auf der Suche nach Antworten inmitten einer Talfahrt**
Die Bulls haben trotz ihrer Bilanz immer noch etwas Talent. LaVine kann, wenn er gesund ist, an jedem Abend 30 Punkte erzielen. Nikola Vucevic ist eine Double-Double-Maschine und erzielt in dieser Saison durchschnittlich 17,6 Punkte und 11,1 Rebounds. Aber die Teamchemie scheint nicht zu stimmen, und ihre Verteidigung, die 118,3 Punkte pro Spiel zulässt, gehört zu den schlechtesten in der NBA. Sie wurden in letzter Zeit häufiger deklassiert, darunter eine 139:96-Niederlage gegen die Lakers am 26. März.
Ganz ehrlich: Bei diesem Spiel geht es weniger um Chicago als vielmehr um Toronto. Die Raptors müssen ihre Identität wiederfinden. Sie haben ihren Ruf auf unerbittlicher Verteidigung und Einsatz aufgebaut, indem sie Ballverluste erzwangen und im Fastbreak agierten. Aber in diesen drei Spielen wirkten sie langsam und uninspiriert. Ihre Transition-Offensive, normalerweise eine Stärke, stockte. Sie erzielen durchschnittlich 13,5 Fastbreak-Punkte pro Spiel, aber in letzter Zeit fühlte es sich nicht so an. Gary Trent Jr., der ein Mikrowellen-Scorer sein kann, muss sich steigern. Er hatte 15 Punkte gegen Detroit, aber das war nicht genug.
Meine kühne These? Wenn die Raptors dieses angeschlagene Bulls-Team nicht dominieren können, besonders wenn DeRozan ausfällt, ist es Zeit für eine ernsthafte Selbstreflexion in Toronto. Es geht hier nicht um ein Spiel; es geht um die psychologischen Auswirkungen, die in die letzte Phase gehen.
Ich prognostiziere eine überraschend enge Angelegenheit. Die Raptors werden es wahrscheinlich schaffen, aber es wird nicht schön. Sie gewinnen 108-105, aber die Fragen nach ihrer mentalen Härte werden bleiben.
