Die Smaragdstadt und Sin City Träume der NBA: Eine neue Ära kündigt sich an
Das Gerücht wurde jahrelang immer lauter, aber jetzt hat Shams Charania den Hammer fallen lassen: Das NBA Board of Governors wird über eine Expansion nach Las Vegas und Seattle abstimmen. Das ist nicht mehr nur Gerede; die Liga prüft offiziell, was viele für unvermeidlich gehalten haben. Adam Silver war immer vorsichtig und betonte, dass die Liga sich nach der Pandemie stabilisieren müsse, aber die Grundlagen sind gelegt. Erinnern Sie sich, die Golden Knights kamen 2017 nach Vegas, gefolgt von den Raiders im Jahr 2020. Beide Franchises haben floriert und bewiesen, dass der Markt einen Appetit auf Major League Sports hat.
Für Seattle ist dies eine längst überfällige Heimkehr. Die SuperSonics, eine Franchise, die uns Legenden wie Gary Payton und Shawn Kemp bescherte und 1996 sogar die NBA Finals erreichte, wurden 2008 abgerissen. Dieses Team, angeführt von einem jungen Kevin Durant, zog nach Oklahoma City und wurde zu den Thunder. Seitdem haben die Fans in Seattle die Climate Pledge Arena für Vorsaisonspiele gefüllt und dabei oft mehr Zuschauer angezogen als einige reguläre Saisonspiele in anderen Märkten. Die erfolgreiche NHL-Expansion der Kraken im Jahr 2021, die ihre Dauerkarten in Rekordzeit ausverkauften, festigte die Lebensfähigkeit Seattles weiter. Hier geht es nicht nur darum, verlorenen Ruhm zurückzugewinnen; es geht um ein lebendiges, wachsendes Technologiezentrum, das ein eigenes NBA-Team verdient.
Form und Statistiken
Die Sache ist die: Expansion bedeutet nicht nur die Hinzufügung von zwei neuen Städten; es bedeutet einen massiven Geldzufluss für die bestehenden 30 Eigentümer. Berichten zufolge könnte die Expansionsgebühr für jedes Team zwischen 2,5 und 3 Milliarden Dollar liegen. Das sind satte 5-6 Milliarden Dollar, die unter den derzeitigen Eigentümern aufgeteilt werden, steuerfrei. Überlegen Sie, was das für die Franchise-Bewertungen bedeutet. Die Phoenix Suns wurden erst im Februar 2023 für 4 Milliarden Dollar verkauft. Stellen Sie sich vor, wie eine Bewertung der Los Angeles Lakers oder New York Knicks danach aussehen würde. Es ist ein Goldrausch, ganz einfach.
Das größte Hindernis, und es ist ein großes, wird sein, genügend Talente zu finden, um vier neue Kader zu bestücken, wenn die Liga jetzt zwei Teams und möglicherweise später zwei weitere hinzufügt. Die Liga hat in den letzten zehn Jahren bereits einen Rückgang der gesamten Talenttiefe erlebt. Schauen Sie sich den Draft-Jahrgang 2023 an: Victor Wembanyama war ein Jahrhunderttalent, aber nach den Top Fünf gab es erhebliche Fragen. Die Hinzufügung von zwei Expansionsteams bedeutet, 28 neue Spieler durch einen Expansion Draft zu draften und Kader mit Free Agents und Ausgemusterten zu füllen. Dies birgt das Risiko, das Produkt zu verwässern, zumindest kurzfristig, was potenziell zu mehr Blowouts und weniger wettbewerbsfähigen Spielen führen könnte. Meine kühne These? Die Liga sollte ernsthaft erwägen, ein Aufstiegs-/Abstiegssystem mit der G-League einzuführen, um einen tieferen Talentpool zu fördern, bevor sie expandiert. Aber das ist ein Wunschtraum für einen anderen Tag.
Die NBA war schon immer eine zukunftsorientierte Liga, die oft im Sportgeschäft führend war. Dieser Expansionsschritt fühlt sich wie der nächste logische Schritt an, um ihre globale Präsenz und finanzielle Macht zu festigen. Erwarten Sie, dass das Board of Governors diese explorativen Schritte schnell genehmigt, mit formellen Ankündigungen zu Teambesitzergruppen und spezifischen Zeitplänen innerhalb der nächsten 18-24 Monate.
Schlüsselfaktoren
Ich prognostiziere, dass innerhalb von fünf Jahren sowohl die Las Vegas als auch die Seattle NBA-Franchises Playoff-Anwärter sein werden, angetrieben von intelligenten Front Offices und begeisterten Fangemeinden.
