Meltons Monster-Dunk beweist Phillys Tiefe
De'Anthony Melton ist normalerweise nicht der Typ, den man im Scouting-Report für Poster-Dunks markiert. Er ist eher der Drei-und-D-Spezialist, der Typ, der letztes Jahr für die Sixers 39 % aus der Distanz traf und gegnerische Guards mit seinen aktiven Händen regelmäßig frustriert. Aber am Montagabend? Am Montagabend hat er das Haus gerockt. Früh im dritten Viertel gegen die Wizards fuhr Tyrese Maxey zum Korb, zog zwei Verteidiger auf sich und passte zu einem schneidenden Melton. Zwei Dribblings, volle Fahrt und dann detonierte er einfach auf Daniel Gafford. Rechte Hand, zwei Punkte und ein neuer Eintrag in die Diskussion um die "Plays des Jahres". Das Wells Fargo Center explodierte.
Es war nicht nur ein Highlight, obwohl es das sicherlich war. Die Sixers gewannen das Spiel mit 146-128, ein Ergebnis, das zeigt, dass sie auf Hochtouren liefen. Joel Embiid, frisch von seiner MVP-Kampagne, erzielte 34 Punkte und 10 Rebounds und erinnerte alle daran, warum er immer noch der dominanteste Big Man der Liga ist. Maxey fügte 24 Punkte und neun Assists hinzu und setzte seinen Aufstieg zum echten Star fort. Aber Meltons Dunk fühlte sich anders an. Es war ein Statement. Es sind nicht mehr nur Embiid und Maxey, die die Last tragen. Dieses Sixers-Team, auch ohne James Harden, hat echte Feuerkraft und eine aggressive Kante.
Die Details
**Phillys neue Identität nimmt Gestalt an**
Mal ehrlich: Viele Leute, mich eingeschlossen, fragten sich, wie die Sixers nach dem Ende der Harden-Saga aussehen würden. Das Drama war eine Ablenkung, eine Wolke, die über dem Franchise hing. Aber seit Daryl Morey Harden am 31. Oktober zu den Clippers geschickt hat, sieht Philadelphia verjüngt aus. Sie haben mit einer Intensität gespielt, die letzte Saison manchmal fehlte. Meltons Spiel ist ein Mikrokosmos davon. Er erzielt in den ersten Monaten der Saison durchschnittlich 10,3 Punkte, 4,2 Rebounds und 1,6 Steals, solide Zahlen für einen Spieler, der oft unter dem Radar fliegt. Sein Defensiv-Rating von 110,1 liegt im Einklang mit seinem Karrieredurchschnitt, aber seine offensive Entschlossenheit fühlt sich erhöht an.
Es ist auch nicht nur Melton. Tobias Harris, oft wegen seines Vertrags kritisiert, hat einen hervorragenden Start hingelegt und erzielt fast 50 % aus dem Feld und 18,7 Punkte pro Spiel. Kelly Oubre Jr. war vor seiner Verletzung eine Offenbarung und sorgte sofort für Offensivpower von der Bank. Sogar Patrick Beverley, der für seine Veteranenführung und Verteidigung geholt wurde, traf am Montag im vierten Viertel einen entscheidenden Dreier. Dieser Kader, der um Embiid und Maxey herum aufgebaut ist, ist tiefer und vielseitiger, als man ihm zugesteht. Sie bewegen den Ball zielstrebig und erzielen durchschnittlich 26,6 Assists pro Spiel, was den neunten Platz in der Liga bedeutet. Das ist ein deutlicher Sprung gegenüber den 25,2 im letzten Jahr.
Aufschlüsselung
Schauen Sie, ein Monster-Dunk gewinnt Ihnen keine Meisterschaft. Aber er signalisiert eine Verschiebung. Er zeigt ein Team, das mit Selbstvertrauen spielt, mit Spielern, die aufsteigen und Spielzüge machen, die nicht unbedingt von ihnen erwartet wurden. Melton ist nicht für seine Leistungen über dem Ring bekannt, aber er nutzte seine Chance und hämmerte sie nach Hause. Diese Art von kollektiver Aggression und Überzeugung unterscheidet Anwärter von Möchtegerns. Meine gewagte These? Dieses Sixers-Team, angetrieben von einem erneuerten Sinn für Zweck und einem tieferen Kader, wird als Top-Zwei-Seed in der Eastern Conference abschließen. Und De'Anthony Melton wird bis April mehr als nur einen Highlight-Reel-Spielzug haben.
