Jazz finden ihren Rhythmus: Baileys elektrisierende Nacht bringt Zweifler zum Schweigen
Schauen Sie, niemand sprach in der letzten Woche viel über die Utah Jazz. Vier Niederlagen in Folge bewirken das. Sie hatten Spiele gegen die Bulls, Nuggets, Warriors und Kings verloren und sahen dabei oft lustlos und uninspiriert aus. Ihre Auswärtsreise fühlte sich wie ein Todesmarsch an, nicht wie ein Playoff-Push. Dann kam der Donnerstagabend gegen die Milwaukee Bucks, und plötzlich erinnerte sich jeder daran, was dieses Team leisten kann, wenn es funktioniert.
Ace Bailey erinnerte insbesondere alle daran, dass er einen Flammenwerfer als rechten Arm hat. Der Junge erzielte 33 Punkte und versenkte sieben – ja, *sieben* – Dreipunktwürfe gegen Milwaukee. Es war nicht nur eine gute Schussnacht; es war eine dominante, eine Leistung, die die Jazz aus ihrem Tief zog und den Bucks eine 128-96-Niederlage bescherte. Giannis Antetokounmpo, trotz all seiner MVP-Brillanz, erzielte nur 22 Punkte, und sein Supporting Cast wirkte von Utahs Energie völlig überfordert.
Form und Statistiken
**Der Bailey-Boost und die defensive Klammer**
Die Sache ist die, Bailey hat auf eine solche Nacht hingearbeitet. Er hatte nur zwei Nächte zuvor 27 Punkte gegen die Kings erzielt und fünf Dreier getroffen. Aber das war anders. Das war ein Statement-Spiel gegen einen legitimen Anwärter, ein Team, das sie im Januar mit 118-111 geschlagen hatte. Von Anfang an konnte man sehen, dass die Jazz ein anderes Feuer hatten. Sie trafen 50 % aus dem Feld und noch beeindruckendere 44,7 % von jenseits der Dreipunktlinie. Sie bewegten den Ball und verzeichneten 28 Assists, verglichen mit Milwaukees mageren 19. Das war nicht nur gutes Schießen; es war eine kohärente Offensivleistung.
Und reden wir mal kurz über die Verteidigung. Die Jazz hielten die Bucks bei 38,8 % Wurfquote aus dem Feld. Das ist kein Tippfehler. Achtunddreißig Prozent für ein Team, das durchschnittlich über 120 Punkte pro Spiel erzielt. Sie machten es Antetokounmpo schwer, zwangen ihn zu einigen untypischen Ballverlusten und begrenzten seine explosiven Drives. Brook Lopez, normalerweise eine zuverlässige Bedrohung von außen, war ein Nicht-Faktor und erzielte nur 8 Punkte bei 3 von 9 Würfen. Das war kein Zufall; es war ein fokussierter, unerbittlicher Verteidigungsangriff, der die Offensive der Bucks einfach überwältigte.
Schlüsselfaktoren
Hier ist die kühne Behauptung: Die Jazz sind, wenn sie gesund sind und mit dieser Intensität spielen, eine echte Bedrohung für jeden im Westen. Vergessen Sie die letzten vier Niederlagen. Das war ein Ausrutscher. Wenn Bailey solche Würfe trifft und die Verteidigung die Gegner erstickt, können sie jeden schlagen. Sie haben es gegen die Bucks gezeigt, ein Team, von dem viele erwarten, dass es in den Finals steht. Hier geht es nicht nur darum, dass ein Spieler eine Karriere-Nacht hat; es geht darum, dass das Team seine Identität wiederfindet. Sie erzielten während ihrer Niederlagenserie durchschnittlich 108,5 Punkte; 128 Punkte gegen eine Top-Verteidigung zeigen eine massive Gangschaltung.
Sie brauchten diesen Sieg. Dringend. Die Niederlagen gegen die Warriors (129-107) und Kings (130-117) waren hässlich. Dieser 32-Punkte-Sieg fühlt sich an, als würde man den Reset-Knopf drücken. Sie kehren endlich mit etwas Schwung nach Salt Lake City zurück.
Meine kühne Vorhersage? Wenn Ace Bailey dieses Niveau an konstanter Punktzahl beibehält und die Verteidigung diesen Fokus behält, werden die Jazz als Top-Sechs-Team in der Western Conference abschließen.