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Grizzlies dominieren Pelicans: Playoff-Hoffnungen verschieben sich

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· 🏀 basketball

Memphis zerlegt New Orleans: Ein 4:1-Statement

Nun, das war doch ein ziemlich eindeutiges Statement, oder? Die Memphis Grizzlies haben die New Orleans Pelicans in ihrer Serie vom März 2026 mit 4:1 überrollt und keinen Zweifel daran gelassen, wer in diesen fünf Spielen das bessere Team war. Alle verbleibenden Fragen zur Playoff-Bereitschaft der Grizzlies wurden laut beantwortet, besonders nach dem deutlichen Sieg in Spiel 5, einem 118:97-Debakel, bei dem Memphis im dritten Viertel davonzog.

Die Pelicans wirkten von Anfang an verunsichert. Ihre Offensive, die normalerweise mit Zion Williamson, der zum Korb stürmt, so potent ist, fand gegen die erstickende Verteidigung der Grizzlies einfach keinen Rhythmus. Williamson beendete Spiel 5 mit nur 19 Punkten bei 7 von 17 Würfen, weit entfernt von den dominanten Leistungen, die wir in dieser Saison von ihm gesehen haben.

Ja Morants Meisterklasse und Memphis' defensiver Griff

Man kann über diese Serie nicht sprechen, ohne über Ja Morant zu sprechen. Der Mann war absolut elektrisierend. Er erzielte in den fünf Spielen durchschnittlich 28,6 Punkte und 9,2 Assists, darunter eine lächerliche Leistung von 35 Punkten und 12 Assists in Spiel 3, die den Schwung wirklich drehte, nachdem die Pelicans Spiel 2 gewonnen hatten. Morants Fähigkeit, zum Korb zu gelangen und für andere zu kreieren, war für die Perimeter-Verteidigung von New Orleans einfach zu viel.

Aber es war nicht nur Morant. Jaren Jackson Jr. war eine defensive Bedrohung, verzeichnete 14 Blocks in der Serie und machte Williamson und Brandon Ingram im Bereich unter dem Korb das Leben schwer. Seine Länge und sein Timing waren entscheidend, erzwangen unzählige umkämpfte Würfe und veränderten den Offensivfluss der Pelicans. Jackson Jr. trug auch mit einigen wichtigen Punkten bei, durchschnittlich 18 Punkte, darunter entscheidende 24 in Spiel 4.

Memphis-Trainer Taylor Jenkins verdient viel Anerkennung für sein Defensivschema. Sie doppelten Williamson im Post konsequent und rotierten schnell, um Würfe von außen zu bestreiten. Die Pelicans trafen in der Serie nur magere 31 % von der Dreipunktlinie, eine Zahl, die alles aussagt, was man über den Druck wissen muss, den die Grizzlies ausübten.

Pelicans' rätselhafte Leistung und Willie Greens Sorgen

Hier ist die Sache: New Orleans wirkte verloren. Coach Willie Green versuchte alles – mehr Pick-and-Rolls, Isolation-Plays für Ingram, sogar einige Small-Ball-Aufstellungen – aber nichts funktionierte wirklich. Ingram, der normalerweise ein zuverlässiger Scorer ist, hatte Mühe, sich gegen Desmond Bane und Marcus Smart abzusetzen, und traf nur 39 % aus dem Feld. Er erzielte durchschnittlich 21 Punkte, aber viele wirkten erzwungen.

Die Bank der Pelicans wurde ebenfalls absolut ausgespielt. Die Reserven der Grizzlies, angeführt von Luke Kennards zeitgerechten Würfen und Santi Aldamas Energie, bauten ständig Vorsprünge aus oder holten Rückstände auf. Kennard traf in der Serie 10 Dreier, oft in kritischen Momenten, während die Bank der Pelicans in drei der fünf Spiele mehr Ballverluste als Assists verzeichnete.

Meine kühne Behauptung? Willie Green hielt in einigen dieser Spiele, insbesondere in Spiel 5, zu lange an seinen Startern fest. Als die Dinge nicht funktionierten, hätte er früher etwas ändern müssen. Das Team wirkte müde und frustriert, und frische Beine hätten vielleicht etwas ausgelöst.

Was es bedeutet: Playoff-Anlauf für Memphis, Fragen für New Orleans

Für die Grizzlies ist dieser Seriensieg riesig. Er festigt ihre Position im Playoff-Bild der Western Conference und schafft immenses Vertrauen für den Endspurt der regulären Saison. Sie haben gezeigt, dass sie zähe, defensive Schlachten gewinnen und auch offensiv explodieren können, wenn Morant in Form ist. Mit ihren nächsten fünf Spielen gegen Teams unter .500 haben Memphis eine echte Chance, in der Tabelle noch weiter nach oben zu klettern.

Was die Pelicans betrifft? Das ist ein Weckruf. Ein lauter. Sie müssen herausfinden, wie sie eine konstante Offensive generieren können, wenn Williamson eingeengt ist, und ihre Perimeter-Verteidigung braucht eine ernsthafte Überarbeitung. Ein 4:1-Verlust ist nicht nur ein Ausrutscher; er deckt einige grundlegende Mängel auf. Sie stehen vor einer schwierigen Phase mit Spielen gegen die Nuggets und Thunder nächste Woche, und sie müssen viel mehr Kampfgeist zeigen, als sie es gegen Memphis getan haben.

Diese Serie fühlte sich wie ein Wachwechsel an, zumindest vorerst. Die Grizzlies sehen wie eine echte Bedrohung aus, während die Pelicans zurück ans Reißbrett müssen.

Kühne Vorhersage: Die Grizzlies werden als Top-Vier-Team in der Western Conference abschließen und sich in der ersten Runde der Playoffs den Heimvorteil sichern.

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