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Celtics bezwingen Nuggets in einem packenden NBA Finals Rematch

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· 🏀 basketball

Das war ein Spiel für die Ewigkeit, nicht wahr? Die Boston Celtics besiegten in einer beeindruckenden Leistung den amtierenden Champion Denver Nuggets mit 118-115 in einem Spiel, das sich wie eine Vorschau auf die NBA Finals anfühlte. Vom Tip-off an war die Garden-Crowd elektrisiert, und die beiden Schwergewichte lieferten einen Schlagabtausch, der jedem Hype gerecht wurde. Das war nicht nur ein weiteres reguläres Saisonspiel; es ging darum, ein Zeichen zu setzen.

Denver kam, wie erwartet, aggressiv aus der Kabine. Nikola Jokic zeigte in seiner gewohnt unaufdringlichen Brillanz allein im ersten Viertel 10 Punkte und 6 Assists und orchestrierte die Offensive der Nuggets mit chirurgischer Präzision. Michael Porter Jr. traf drei frühe Dreier und zwang Bostons Verteidigung, sich auszudehnen. Aber die Celtics überstanden diesen anfänglichen Sturm, hauptsächlich dank Derrick Whites erstickender Verteidigung gegen Jamal Murray und Kristaps Porzingis' früher Präsenz unter dem Korb, der in den ersten fünf Minuten zwei Würfe blockte.

Tatums Übernahme und wichtige Anpassungen

Der Wendepunkt kam meiner Meinung nach spät im zweiten Viertel. Boston hatte mit bis zu 12 Punkten zurückgelegen und hatte Mühe, Denvers Pick-and-Roll einzudämmen. Coach Joe Mazzulla wechselte nach einer Auszeit 3:47 Minuten vor der Halbzeit zu einem aggressiveren Switching-Schema, insbesondere mit Jrue Holiday und White, die Murray und Kentavious Caldwell-Pope bedrängten. Plötzlich geriet Denvers Offensivrhythmus ins Stocken. Jayson Tatum witterte Blut.

Tatum, der in den ersten 18 Minuten nach seinen Maßstäben relativ ruhig gewesen war, explodierte in den letzten sechs Minuten der Halbzeit mit 14 Punkten, darunter ein lächerlicher Step-Back-Dreier über Aaron Gordon und ein donnernder Dunk im Fastbreak. Er löschte Denvers Führung im Alleingang aus und schickte die Celtics mit 62-60 in die Umkleidekabine. Das ist es, was Superstars tun. Sie punkten nicht nur; sie verschieben das Momentum.

Denvers Coach Michael Malone versuchte, dem entgegenzuwirken, indem er Christian Braun früher im dritten Viertel einwechselte, um etwas defensive Energie zu injizieren, aber die Celtics hatten ihren Rhythmus gefunden. Jaylen Brown begann das dritte Viertel mit zwei aufeinanderfolgenden starken Drives zum Korb und beendete die Nacht mit 28 Punkten. Die Celtics bauten ihre Führung Mitte des dritten Viertels auf 10 Punkte aus und zwangen Malone zu einer weiteren Auszeit.

Jokic's Heldentaten und der Endspurt

Man darf die Nuggets jedoch nie abschreiben, besonders nicht mit Jokic auf dem Feld. Er beendete das Spiel mit unglaublichen 35 Punkten, 17 Rebounds und 12 Assists, ein weiteres Triple-Double für den MVP-Anwärter. Im vierten Viertel, als Boston scheinbar die Kontrolle hatte, brachte Jokic sein Team zurück. Er traf eine Reihe von umkämpften Fadeaways, fand Cutter für einfache Körbe und zog sogar ein entscheidendes Offensivfoul gegen Al Horford mit etwas mehr als zwei Minuten Restspielzeit.

Das Spiel lief auf den letzten Ballbesitz hinaus. Boston führte mit 117-115, Tatum traf einen von zwei Freiwürfen, was Denver eine Chance gab, mit 8,7 Sekunden Restspielzeit auszugleichen. Malone entwarf einen Spielzug für Murray, aber White, der die ganze Nacht über defensiv absolut phänomenal war, blieb an ihm kleben und erzwang einen schwierigen, umkämpften Dreier, der mit dem Ablauf der Zeit vom Ring abprallte. Whites defensive Leistung, besonders in dieser letzten Sequenz, war der unbesungene Held der Nacht.

Für Boston bedeutet dieser Sieg alles. Er bestätigt ihren Status als legitimer Meisterschaftsanwärter und zeigt, dass sie die Besten schlagen können, wenn es darauf ankommt. Tatum war mit 38 Punkten, 10 Rebounds und 7 Assists zweifellos der Mann des Spiels. Seine Fähigkeit, sein Spiel in der Crunch Time zu steigern, unterscheidet ihn. Für Denver ist es eine harte Niederlage, aber sie haben bewiesen, dass sie auswärts mit jedem mithalten können. Jokic ist immer noch ein Alien, aber sie werden in diesen Hochrisikospielen eine konstantere sekundäre Punktgewinnung von Murray und Porter Jr. benötigen.

Mit Blick auf die Zukunft haben die Celtics eine schwierige Auswärtsreise vor sich, beginnend mit einem Besuch bei den Milwaukee Bucks. Sie müssen diese Intensität beibehalten. Die Nuggets kehren nach Hause zurück, um gegen die Phoenix Suns anzutreten, ein Team, das ihnen immer wieder Probleme bereitet. Diese Niederlage, so frustrierend sie auch sein mag, könnte genau der Weckruf sein, den Denver braucht, um seine Ausführung in der Schlussphase zu verfeinern.

Meine kühne Vorhersage: Die Celtics und Nuggets treffen sich 2026 erneut in den NBA Finals, und es geht über sieben Spiele.

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