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Celtics haben Aaron Gordon im Visier: Bostons Power Play für 2025-26

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· 🏀 basketball

Bostons großer Wurf: Gordon im Visier

Sehen Sie, die Tinte auf dem 18. Banner der Celtics ist kaum trocken, aber die Front Offices schlafen nicht. Die Gerüchte aus Brighton Landing werden lauter: Boston positioniert sich still und leise für einen bedeutenden Schritt in der Offseason 2025-26, und der Name, der im Umlauf ist, ist kein anderer als Aaron Gordon. Ja, dieser Aaron Gordon. Der Typ, der das perfekte Ergänzungsstück zu Nikola Jokics Brillanz in Denver war.

Die Sache ist die: Gordon steht bei den Nuggets bis zur Saison 2026-27 unter Vertrag, mit einer Spieleroption für dieses letzte Jahr. Er soll 22,8 Millionen Dollar in 2024-25, 21,5 Millionen Dollar in 2025-26 und 23,2 Millionen Dollar (Spieleroption) in 2026-27 erhalten. Das ist eine stattliche, aber nicht unerschwingliche Summe für einen Spieler seines Kalibers und seiner defensiven Vielseitigkeit. Boston, mit Jayson Tatums Supermax-Verlängerung und Jaylen Browns bereits aktivem Vertrag, wird auf absehbare Zeit den zweiten Schwellenwert überschreiten. Jeder Dollar zählt.

Ganz ehrlich: Die Verpflichtung von Gordon wird nicht billig sein, sowohl was die Vermögenswerte als auch das Gehalt angeht. Die Celtics müssten wahrscheinlich ein oder zwei bedeutende Verträge abstoßen, um die Finanzen in den Griff zu bekommen, ohne ihre Tiefe komplett zu zerstören. Denken Sie an Al Horfords auslaufenden Vertrag, falls er noch da ist, plus ein jüngeres Talent wie Jordan Walsh oder einen zukünftigen Erstrunden-Pick. Denver gibt einen wichtigen Starter nicht einfach für Peanuts her, selbst wenn sie versuchen, sich um Jokic neu aufzustellen, wenn er Mitte 30 ist. Die Nuggets sind eine kluge Organisation; sie werden Wert fordern.

Taktisches Upgrade: Das defensive Bollwerk

Aus taktischer Sicht ist Gordon in Boston fast zu perfekt. Stellen Sie sich eine Aufstellung mit Jrue Holiday, Derrick White, Jaylen Brown, Jayson Tatum und Aaron Gordon vor. Das sind fünf legitime, wechselbare Verteidiger. Gordons Fähigkeit, 1 bis 5 zu verteidigen, seine Stärke gegen größere Forwards und seine Athletik im Umschaltspiel würden eine bereits elitäre Verteidigungseinheit auf erstickende Niveaus heben. Er erzielte in der Saison 2023-24 durchschnittlich 1,0 Blocks und 0,8 Steals pro Spiel und zeigte damit sein disruptives Potenzial.

Offensiv ist Gordon in Denver unglaublich effizient geworden, hauptsächlich aufgrund von Jokics Spielgestaltung. Er traf in 2023-24 55,5 % aus dem Feld, hauptsächlich durch Cuts, Put-Backs und opportunistische Drives. Er ist kein primärer Scorer, erzielte in der letzten Saison durchschnittlich 13,9 Punkte pro Spiel, aber das muss er in Boston auch nicht sein. Er wäre der ultimative "Glue Guy", der Screens stellt, hart abrollt und den zusätzlichen Pass spielt. Sein 3-Punkte-Wurf ist keine Stärke (30,9 % bei 2,6 Versuchen in 2023-24), aber die Celtics haben genug Perimeter-Feuerkraft, um das auszugleichen.

Ein interessanter Vergleich könnte der Jrue Holiday-Trade selbst sein. Boston schickte Robert Williams III, Malcolm Brogdon und zwei Erstrunden-Picks nach Portland, die diese Vermögenswerte dann weitergaben. Gordon ist nicht ganz der Two-Way-Star, der Holiday ist, aber sein defensiver Einfluss und seine offensive Effizienz in einer ergänzenden Rolle sind wohl wertvoller als das, was Williams oder Brogdon damals boten. Die Celtics bewiesen, dass sie bereit sind, einen Aufpreis für eine perfekte Passform zu zahlen, und Gordon passt in dieses Schema.

Denvers Dilemma und die Rolle von OKC

Warum sollte Denver also in Erwägung ziehen, Gordon abzugeben? Alter und finanzielle Flexibilität. Jokic ist immer noch in seiner Blütezeit, aber das Team um ihn herum muss ständig erneuert werden. Jamal Murrays Verletzungsgeschichte und Michael Porter Jr.s massiver Vertrag (35,8 Millionen Dollar in 2025-26) bedeuten, dass die Nuggets klug mit ihren Ausgaben umgehen müssen. Gordon abzugeben, selbst für etwas weniger Talent und Draft-Kapital, könnte Raum schaffen, um einen jüngeren, billigeren Flügelspieler oder einen weiteren Playmaking-Guard ins Visier zu nehmen.

Hier könnten die Oklahoma City Thunder als drittes Team helfen. OKC verfügt über einen Schatz an Draft-Picks und jungen Talenten. Sie könnten an einem Spieler wie Payton Pritchard von Boston interessiert sein, oder vielleicht an einem zukünftigen Erstrunden-Pick von einem der beiden Teams, wenn es ihnen hilft, Vermögenswerte zu konsolidieren oder einen kurzfristigen Gehalts-Dump zu übernehmen. Stellen Sie sich vor, OKC schickt einen zukünftigen geschützten Erstrunden-Pick nach Denver, die dann Gordon nach Boston schicken im Austausch für ein Paket, das sich um einen Veteranen und einen anderen Pick dreht. Es ist komplex, aber diese Multi-Team-Deals sind bei hochkarätigen Spielern üblich.

Für Denver würde der Verlust von Gordon einen erheblichen Schlag für ihre Verteidigung und eine Lücke in ihrer Startaufstellung bedeuten. Es könnte jedoch ein notwendiger Schritt sein, um ihren Kader neu auszubalancieren und ihr Meisterschaftsfenster zu verlängern. Sie müssten einen Weg finden, seine defensive Vielseitigkeit zu ersetzen, vielleicht durch interne Entwicklung oder indem sie einen Free Agent mit dem neu geschaffenen Cap Space ins Visier nehmen.

Meine kühne Behauptung? Aaron Gordon macht die Verteidigung der Celtics historisch gut. Sie wären ein Albtraum für jede Offensive, und da Tatum und Brown immer noch aufsteigen, denke ich, dass Boston mit diesem Kern mehrere Meisterschaften gewinnen könnte. Ich bin mir nicht sicher, ob Denver einen Deal abschließen möchte, der ihren größten Rivalen noch stärker machen würde, aber manchmal muss man schwierige Entscheidungen für die eigene Zukunft treffen.

Letztendlich ist dies noch keine beschlossene Sache, aber der Rauch um Gordon und Boston ist real. Wenn die Celtics das schaffen, wird der Rest der Liga gewarnt sein. Ich prognostiziere, dass Aaron Gordon zu Beginn der Saison 2025-26 Grün und Weiß tragen wird.

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