Die Big Ten-Herrschaft der Buckeyes ist nicht vorbei, aber sie haben Gesellschaft

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📅 21. März 2026⏱️ 4 Min. Lesezeit
Veröffentlicht 21.03.2026 · Ohio State Frauenbasketball · Aktualisiert 24.03.2026

Ohio State Frauenbasketball ist nicht mehr nur ein Big Ten-Anwärter; sie sind das Team, bei dem jeder immer noch versucht herauszufinden, wie man sie schlagen kann. Sicher, Caitlin Clark mag Iowa verlassen haben, aber die Buckeyes, frisch von ihrem zweiten aufeinanderfolgenden Big Ten-Meistertitel in der regulären Saison, tanzen nicht gerade unangefochten in die nächste Saison. Sie beendeten die Saison 2023-24 mit einer Gesamtbilanz von 26-6, 16-2 in der Conference und sicherten sich einen zweiten Platz im NCAA-Turnier, bevor sie – Sie haben es erraten – Clark und den Hawkeyes in der Sweet Sixteen unterlagen. Diese Niederlage, 89-68, schmerzte zweifellos, zeigte aber auch, wie hoch das Potenzial dieses Programms ist.

Die Sache ist, die Big Ten wird tiefer. Maryland, Michigan und sogar ein wiedererstarktes Indiana unter Teri Moren rekrutieren gut und entwickeln Talente. Letzte Saison besiegte Ohio State Maryland zweimal, darunter einen dominanten 79-66-Sieg zu Hause im Januar, verlor aber ein knappes Spiel gegen Michigan, 69-60, in Ann Arbor. Diese Spiele werden jetzt noch wichtiger, da das Ziel auf OSUs Rücken größer denn je ist.

Form und Statistiken

**Cotie McMahons nächster Sprung**

Die treibende Kraft der Buckeyes, Jacy Sheldon, wechselt nach ihrer letzten Saison, in der sie durchschnittlich 17,8 Punkte pro Spiel erzielte und 50,5 % aus dem Feld traf, in die WNBA. Das ist eine riesige Lücke. Aber hier kommt Cotie McMahon ins Spiel. Sie ist nicht nur eine Scorerin; sie ist eine Naturgewalt. Als Sophomore erzielte McMahon durchschnittlich 14,4 Punkte und 6,3 Rebounds pro Spiel und zeigte absolute Brillanz, wie ihre 26 Punkte und 10 Rebounds gegen Duke in der zweiten Runde des NCAA-Turniers. Jetzt muss sie die Zügel in die Hand nehmen.

McMahons Athletik und ihre Fähigkeit, zum Korb zu ziehen, sind unbestreitbar. Aber um wirklich die unbestrittene Anführerin zu werden, muss sie ihr Perimeter-Spiel verfeinern und eine konstantere Spielmacherin werden. Ihre Assist-Zahlen, letztes Jahr nur 2,4 pro Spiel, müssen steigen. Und ehrlich gesagt, die Big Ten wird ihr die ganze Nacht Doppelteams entgegenwerfen. Wenn sie durchschnittlich über 18 Punkte und näher an 4 Assists erzielen kann, wird Ohio State in Topform sein. Unterschätzen Sie auch Celeste Taylor nicht, die durchschnittlich 10,1 Punkte und 4,1 Assists erzielte und eine erfahrene Präsenz bietet. Ihre Rückkehr für ein fünftes Jahr ist absolut entscheidend, besonders in der Defensive, wo sie eine Bedrohung ist und 2,4 Steals pro Spiel in 2023-24 sammelte.

Schlüsselfaktoren

**Der Caitlin Clark-Effekt (und die Nachwirkungen)**

Schauen Sie, die Zahlen rund um Clark waren unwirklich. Sie füllte Arenen, brach Zuschauerrekorde und brachte dem Frauenbasketball eine beispiellose Aufmerksamkeit. Die Spiele von Ohio State gegen Iowa waren Pflichttermine und zogen riesige Menschenmengen und TV-Einschaltquoten an. Der 100-92-Sieg in der regulären Saison gegen die Hawkeyes in Columbus im Januar war eines der Spiele des Jahres, ein Beweis dafür, wie aufregend diese beiden Teams waren.

Aber hier ist die kühne Behauptung: Während der Verlust von Clark ein Schlag für die gesamte *Erzählung* der Big Ten ist, macht er die Conference tatsächlich von oben bis unten wettbewerbsfähiger. Keine einzelne Spielerin wird die Schlagzeilen dominieren, was mehr Aufmerksamkeit auf das Teamspiel und die Coaching-Strategien lenkt. Ohio State ist mit ihrem unerbittlichen Ganzfeld-Pressing und ihrer defensiven Intensität perfekt positioniert, um in dieser neuen Landschaft zu gedeihen. Sie verlassen sich nicht auf einen einzigen Superstar; ihr System ist der Star. Coach Kevin McGuff hat ein Programm aufgebaut, das Tiefe, Verteidigung und Übergangsangriff betont, einen Stil, der jeden Gegner über 40 Minuten zermürben kann. Die Buckeyes von 2023-24 erzielten durchschnittlich 79,5 Punkte pro Spiel und erzwangen 20,3 Ballverluste. Das ist eine Erfolgsformel.

Was kommt als Nächstes

Ohio State wird den Big Ten-Meistertitel in der regulären Saison erneut gewinnen. Aber es wird kein Kinderspiel. Sie werden diesmal mindestens drei Conference-Spiele verlieren, und ein neues Gesicht, möglicherweise Indiana oder ein wiedererstarktes Michigan State-Team, wird sie härter denn je um die Conference-Turnierkrone drängen.